Sachsenhausen-Süd

Liegnitzer Straße

Legnica (deutsch Liegnitz), Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Westpolen; Sie liegt rund 60 km westlich der niederschlesischen Hauptstadt Breslau.

Letzter Hasenpfad

Die Bezeichnung geht auf die Sachsenhäuser Gärtner zurück, die in diesem Gebiet Hasen jagten.

Lettigkautweg

Lettig oder Letten ist eine schwere, schieferhaltige Tonerde, die sich beim Häuserbau verwenden ließ. Zwischen dem Mühlberg und dem Wendelsweg befand sich eine diesen Lettig enthaltende Kaute = Grube.

Lerchesbergring

Ausgedehnte Obstgärten am Sachsenhäuser Berg zogen Scharen von Lerchen an, daher der mundartlich verfremdete Namen.

Lamboystraße

Guillaume de Lamboy († 1659), kaiserlicher General im Dreißigjährigen Krieg, befreite 1635 Sachsenhausen von einem schwedischen Heer. 1635/1836 belagerte er Hanau, wurde aber durch ein hessisch-schwedisches Heer zum Abzug gezwungen. In Erinnerung an die Befreiung wird dort das Lamboyfest gefeiert, außerdem ist ein Stadtteil nach ihm benannt.

Kranichsteiner Straße

Kranichstein, Stadtteil von Darmstadt. Bekannt sind dort das Jagdschloss Kranichstein, eines der wenigen erhaltenen barocken Jägerhöfe Deutschlands, und das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein, das größte Eisenbahnmuseum in Hessen.

Königsbrunnenweg

Dieser Weg führt vom Ziegelhüttenweg zum Königsbrunnen, einer alten Viehtränke im Stadtwald, der ja ehemals königlicher Forst war.

Kennedyallee (ungerade) 151 bis 151

An John F. Kennedy (1917–1963), ermordeter US-Präsident, erinnert in Frankfurt eine wichtige Ausfallstraße in Richtung Flughafen. Kennedy hatte bei seinem Deutschlandbesuch 1963 am 24. Juni eine Rede in der Paulskirche gehalten und sich am 25. Juni in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt eingetragen.

Karlsbader Straße

Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary), Stadt im Nordwesten Tschechiens. Karlsbad gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Kurorten der Welt. Leckermäuler schätzen auch die Karlsbader Oblaten.

Johanna-Melber-Weg

Johanna Maria Textor (1734–1823), Tochter von Johann Wolfgang Textor und jüngere Schwester von Goethes Mutter Catharina Elisabeth, heiratete 1751 Georg Adolf Melber, Geheimrat.

Isenburger Schneise (gerade) 40 bis 40

Neu-Isenburg ist die südlich angrenzende Nachbarstadt Frankfurts. Die Grenze zu Neu-Isenburg ist der einzige seit dem Mittelalter unveränderte Abschnitt der Frankfurter Stadtgrenze.

Isenburger Schneise (gerade) 200 bis 200

Neu-Isenburg ist die südlich angrenzende Nachbarstadt Frankfurts. Die Grenze zu Neu-Isenburg ist der einzige seit dem Mittelalter unveränderte Abschnitt der Frankfurter Stadtgrenze.

Humperdinckstraße

Engelbert Humperdinck (1854–1921), Frankfurter Komponist, schrieb u.a. die Oper Hänsel und Gretel.

Hühnerweg

Volkes Witz oder Dummheit führte zur Verballhornung des Wortes Hünengräber zu „Hühnergräbern“, die in diesem Gebiet zahlreich vorhanden sind und die frühe Besiedelung der Gegend beweisen.

Hugenottenallee

Hugenotten, im 17. Jahrhundert aus Frankreich vertriebene Calvinischen, gründeten 1699 die Stadt Neu-Isenburg an der südlichen Stadtgrenze Frankfurts. Die Straße führt durch die Isenburger Innenstadt bis zur Isenburger Schneise auf Sachsenhäuser Gebiet.

Hasselhorstweg

Prof. Johann Heinrich Hasselhorst (1825–1904), ein in Frankfurt geborener Kunstmaler, war zunächst Schüler am Städelschen Kunstinstitut sowie von 1860 bis 1895 dort Lehrer.