Sachsenhausen-Süd

Hainer Weg

Diese alte Landstraße führte zur Burg Hayn (auch Hain) in Dreieichenhain in der heutigen Stadt Dreieich. Dort war der Sitz der Vogtei zur Verwaltung des heutigen Stadtwaldes.

Großer Hasenpfad

Die Bezeichnung geht auf die Sachsenhäuser Gärtner zurück, die in diesem Gebiet Hasen jagten.

Gravenbruchring

Nach dem Forsthaus und Ausflugslokal Gravenbruch, ein lange Zeit den Grafen von Schönborn gehörender befestigter Gutshof. Eigentlich aber stammt das Wort von dem dort abgebauten Grauen Bruch, d.h. es wurde dort grauer Trachyt abgebaut und zu Pflaster- und Mühlsteinen verarbeitet.

Goldbergweg (ungerade) 83 bis 163

Hügel- oder Hünengräber nannte man auch Goldberge, weil man glaubte, die dort gefundenen Bronzegegenstände seien aus Gold. Im Frankfurter Raum gibt es viele dieser „Goldberge“, was bedeutet, dass hier schon vor dreitausend Jahren Siedlungen bestanden.

Goldbergweg (gerade) 130 bis 138

Hügel- oder Hünengräber nannte man auch Goldberge, weil man glaubte, die dort gefundenen Bronzegegenstände seien aus Gold. Im Frankfurter Raum gibt es viele dieser „Goldberge“, was bedeutet, dass hier schon vor dreitausend Jahren Siedlungen bestanden.

Goetheturm

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), der Sohn der Stadt Frankfurt, Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann, der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik. Als Verfasser von Gedichten, Dramen und Prosa-Werken gilt er als bedeutendster deutscher Dichter und als herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur. Nur mit seiner Vaterstadt Frankfurt lag er in gereiftem Alter im Clinch und gab sogar sein dortiges Bürgerrecht auf.

Gerstweg

Gustav Gerst, (1871–1948), Kommerzienrat jüdischen Glaubens, Stifter des Goetheturms, Ehrenbürger der Frankfurter Universität.

Geleitsstraße

Um die zu den Messen anreisenden Kaufleute vor räuberischen Überfällen zu schützen, hatte der Kaiser im 14. Jahrhundert die Landesherren verpflichtet, diesen gegen Bezahlung eines „Geleitgeldes“ bewaffnetes Geleit zu gewähren. Innerhalb der Stadt Frankfurt waren dann die Frankfurter Schultheißen für Ordnung und Sicherheit zuständig. Die Zuständigkeiten für besagte Sicherheit wechselten bei den „Geleitsteinen“, von denen einer am Wendelsplatz stand.

Gablonzer Straße

Jablonec nad Nisou (deutsch: Gablonz an der Neiße) ist eine Stadt im nördlichen Tschechien.

Fritz-Boehle-Straße

Karl Friedrich Boehle (1873–1916), in Emmendingen/Baden geborener, an der Städelschule ausgebildeter und in Frankfurt verstorbener Maler und Bildhauer. Nach seinen Entwürfen wurde der im Günthersburgpark stehende Schreitende Löwe gefertigt

Freudenberger Straße

Freudenberg, Stadt in Baden-Württemberg, am Main zwischen Frankfurt und Würzburg gelegen.

Flughafenstraße (ungerade)

Die ehemalige Alte Mainzer Straße führte zum Flughafen Frankfurt, durch den Ausbau der Forsthausstraße (heute: Kennedyallee) wurde der Verkehr umgeleitet; heute ist die Straße wieder teilweise renaturisiert.

Flughafenstraße (gerade) 100 bis 120

Die ehemalige Alte Mainzer Straße führte zum Flughafen Frankfurt, durch den Ausbau der Forsthausstraße (heute: Kennedyallee) wurde der Verkehr umgeleitet; heute ist die Straße wieder teilweise renaturisiert.

Ferdinand-Schrey-Weg

Ferdinand Schrey (1850–1938). Vereinfachte die deutsche Kurzschrift in das Stolze-Schrey-System.

Esperantostraße

Esperanto ist die am weitesten verbreitete internationale Plansprache. Ihr Name leitet sich von dem Pseudonym ab, unter dem Ludwik Lejzer Zamenhof, in deutschen Texten Ludwig Lazarus Samenhof, 1887 die Grundlagen der Sprache veröffentlichte (siehe auch Ludwig-Zamenhof-Weg in Sachsenhausen).

Dielmannstraße

Jakob Fürchtegott Dielmann (1809–1885), in Sachsenhausen geborener Maler und Lithograf. Mitglied der Willingshäuser Malerkolonie und Mitbegründer der Kronberger Malerkolonie.